Kontakt
MKG - Facharztpraxis Dr. Dr. Pytlik

Frühling 2019 – Bürstenbiopsie: wichtig für die Krebsvorsorge

Mundschleimhauterkrankungen sind in den meisten Fällen relativ harmlos – es gibt jedoch auch schwerwiegende Formen wie bösartige Tumoren, die unbedingt eine zeitnahe Behandlung erfordern. Zu den wichtigsten Aufgaben der Krebsvorsorge zählt es, gut- und bösartige Veränderungen voneinander zu unterscheiden und somit eine geeignete Behandlung auszuwählen.

Die sogenannte Bürstenbiopsie, die z.B. bei einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen durchgeführt wird, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie dient dazu, Veränderungen der Mundschleimhaut frühzeitig aufzudecken – und ist im Gegensatz zu einer aufwendigen chirurgischen Gewebeentnahme deutlich schmerzärmer und einfacher durchzuführen.

Wie ist der Ablauf einer Bürstenbiopsie?
Bei einer Bürstenbiopsie wird mit einer kleinen Bürste ein Abstrich der Mundschleimhaut (meist im Bereich der Wangen) genommen. Anschließend werden die entsprechenden Zellen im Labor untersucht. Die Ergebnisse liegen in der Regel bereits nach wenigen Tagen vor.

Die Bedeutung gründlicher Vorsorge
Bösartige (fachsprachlich „maligne“) Tumoren können im gesamten Mundraum auftreten. Häufig werden sie erst entdeckt, wenn sie als Fremdkörper wahrgenommen werden oder weitreichende Probleme wie Blutungen oder Schmerzen auslösen. Mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ist es möglich, Veränderungen der Mundschleimhaut deutlich früher festzustellen. Dadurch werden die Erfolgsaussichten der Behandlung enorm erhöht.

Haben Sie Fragen zur Bürstenbiopsie? Wir beantworten sie Ihnen gern.

« Zurück